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Svazek Domažlicko

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Muttersdorf schenkte einen historichen Leichenwagen

Die Firma Brožík und Sohn gehörte um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten Unternehmen in Pilsen

Von der Werkstatt zur Fabrik

Der Sattler Václav Brožík ließ sich im Jahr 1845 in Pilsen nieder. Bald ging er von der Sattelherstellung zum Bau von kompletten Kutschen über, mit denen er bereits 1867 an der Weltausstellung in Paris teilnahm. Im Jahr 1877 eröffnete Brožík als Einzelunternehmer eine Werkstatt mit dem prunkvollen Namen „Die erste dampfbetriebene Wagenfabrik in Böhmen, Handriemen-und Pferdegeschirrfabrik“. Sie lag in der Přemyslova Straße 26, in der Nähe vom Messegelände. Sein Sohn Václav Brožík junior wurde ebenfalls im Sattlergewerbe ausgebildet. Bereits in jungen Jahren war er in mehreren berühmten Fabriken in Wien, Dresden, Berlin und Paris tätig, wo er sich umfangreiche fachliche Erfahrungen aneignen konnte. Nach der Rückkehr in seine Heimat im Jahr 1883 wurde er Gesellschafter der Firma Václav Brožík und Sohn und auf dessen Initiative wurde die Firma in ein Fabrikunternehmen umgewandelt. Václav Brožík junior übernahm sukzessive die Leitung der Firma und erzielte bald auch große Erfolge. Während der Prager Landesausstellung im Jahr 1891 hat Kaiser Franz Josef I. der Firma seine Anerkennung ausgesprochen und dem Firmeninhaber den Titel eines k.u.k. Hofkutschenfabrikanten verliehen. Die neuen Kutschen zeichneten sich durch Beständigkeit, Zuverlässigkeit und eine leichte Bedienung aus. Der Firma ging es gut, und auch die Zahl der Arbeiter stieg permanent – im Jahr 1885 waren es 22, im Jahr 1890 dann schon 29 Arbeiter. 

Das ausgestellte Exponat wurde im Zeitraum von 1891 bis 1918 hergestellt. Unserem Museum wurde es von der Gemeinde Mutěnín in der Region Domažlice geschenkt, wo es noch in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts seinem Zweck diente.